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13.02.2012 - Anleger flüchten in deutsche Immobilien - Wirtschaftswoche

Für eine Investition in den deutschen Immobilienmarkt ist es noch nicht zu spät, sagen Experten. Das Umfeld sei nach wie vor attraktiv und trotz starker Nachfrage gebe es noch keine Preisblase. Doch das kann sich ändern.BerlinSoll man angesichts der Preissteigerungen der vergangenen Monate noch in deutsche Immobilien investieren? Diese Frage bewegt nicht nur private Anleger, sondern auch institutionelle Investoren, wie diese Woche auf der hochkarätig besetzten Branchenkonferenz Quo Vadis in Berlin deutlich wurde. Die Antwort der meisten Profis: Ja, man kann noch kaufen, muss aber aufpassen, nicht zu hohe Preise zu bezahlen. „Es ist noch nicht zu spät für den Einstieg", sagte Michael Ramm, der für die US-Bank J.P. Morgan Immobilienfonds betreut. Denn die Renditen befänden sich immer noch auf einem im langfristigen Vergleich „guten Niveau". Außerdem seien in den vergangenen Jahren wenige neue Büro- und Einzelhandelsgebäude entstanden, so dass steigende Mieten zu erwarten seien. „Deutschland ist nach wie vor ein attraktiver Markt", folgert Ramm.
Frisches Kapital aus aller Welt.
Das sehen andere Investoren offenbar ähnlich, wie eine Umfrage des Branchenverbands Inrev unter europäischen Immobilienanlegern zeigt. Inrev vertritt die Interessen nichtbörsennotierter Immobilienfonds. Platz eins belegen bei den Investoren deutsche Einzelhandelsimmobilien; bereits auf dem dritten Platz folgen deutsche Wohnungen.

 

26.01.2012 - Wohnraum: knapp und teuer - Immobilienzeitung.de

Ein Trend und kein Ende in Sicht: Die Umschichtungswelle in Immobilien hält weiter an und damit verknappt sich das Angebot bei Wohnimmobilien besonders in den großstädtischen Ballungsräumen.
Nach Einschätzung von Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts, bilden die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und dazu historisch niedrige Zinsen auf der einen Seite und andererseits Inflationsangst sowie die Grunderwerbsteueranhebung auf 5% die Rahmenbedingungen für das Interesse von Eigennutzern wie von Kapitalanlegern an Wohnimmobilien. Der Immobilienpreisspiegel 2011/2012 des IVD Süd zeigt, dass sich der bereits im Herbst 2010 festgestellte Aufwärtstrend bei den Kauf- und Mietpreisen für fast alle Objekttypen weiter fortsetzt. "Der Druck im Kessel steigt"
In Stuttgart würden laut Kippes Kapitalanleger und Eigennutzer am Markt synchron auftreten. "Wir haben hier gleich zwei Lokomotiven", so Kippes. Kapital sei genug da, doch das mangelnde Angebot drücke auf die Preise. Immer wieder gebe es Verkäufe über dem Angebotspreis. "Der Druck im Kessel steigt." Im Vergleich zum Frühjahr 2011 konnten im letzten Herbst insbesondere bei neu errichteten Eigentumswohnungen deutliche Preissprünge beobachtet werden. Sie kosten bei gutem Wohnwert im Schnitt mittlerweile 4.000 Euro/m2 (Frühjahr: 3.500 Euro/m2). Der Mietpreis für eine neu errichtete Wohnung lag im Herbst 2011 bei 12,50 Euro/m2 und damit 50 Cent/m2 über dem Wert vom Frühjahr 2011. Die Mieten in Altbauwohnungen stiegen von Frühjahr bis Herbst 2011 um 9% auf 10,90 Euro/m2, die Mietpreise bei Bestandswohnungen erhöhten sich im selben Zeitraum um 9,1% auf 10,80 Euro/m2.

16.01.2012 - Die Immobilie als Vermögenssicherung - Immobilio.de

In Zeiten der Finanzkrise suchen Menschen mit Vermögen verzweifelt nach sicheren Anlagemöglichkeiten. Die Kapitalanlage in Sachwerte gilt vor allem hinsichtlich der Ängste einer Inflation als sicher. Die Anlage in eine Immobilie ist daher momentan sehr beliebt. Hauptsächlich Immobilien in Toplagen sind stark nachgefragt. Die Kapitalanlage auf Aktienmärkten kommt aufgrund des ständigen Abfalls des DAX für die meisten Menschen nicht mehr infrage: Es scheint zu unsicher. Die Ängste einer Euro-Pleite treiben immer mehr Menschen zur Kapitalanlage in eine Immobilie. Der deutsche Immobilienmarkt wird von Experten als sehr stabil gegenüber den Märkten in anderen Ländern eingeschätzt. In den USA hingegen hatte zum einen die leichtsinnige Kreditvergabe an Privatpersonen und zum anderen die niedrigen Zinsen zu einem beinahen Absturz der Weltwirtschaft geführt. Auf dem deutschen Markt werden Immobilienkredite jedoch noch sehr traditionell finanziert, wodurch weniger Risiko entsteht. Unter den Anlegern hat sich die Zahl der reinen Kapitalanleger deutlich vergrößert. Es sind nicht mehr nur Familien, die eine Immobilie zur Eigennutzung erwerben, sondern auch viele Privatpersonen, die eine Immobilie als reine Kapitalanlage nutzen. Im Vergleich zum Vorjahr sind es nun doppelt so viele Kapitalanleger. Zu dieser Veränderung am Markt führten hauptsächlich momentan sehr günstige Angebote für Immobilienkredite.

12.12.2011 - Immobilienkauf: Anleger achten auf Zinsen, Selbstnutzer hören auf ihr Bauchgefühl

Beinahe jeder Immobilieninteressent ist überzeugt, dass es einen idealen Kaufzeitpunkt gibt. Für Kapitalanleger ist er meist dann erreicht, wenn die äußeren Konditionen stimmen. Interessenten die hingegen das Objekt selbst beziehen möchte, agiert oft emotionaler. Das zeigt das aktuelle "Immobilienbarometer" von Interhyp und ImmobilienScout24, für das über 1.600 Interessenten von Kaufimmobilien befragt wurden.
Den perfekten Moment für den Erwerb einer Immobilie gibt es - darüber herrscht Einigkeit unter der Mehrheit der Interessenten (89 Prozent). Überwiegend wird dieser Zeitpunkt durch drei Hauptfaktoren bestimmt. Erstens, die Konditionen müssen stimmen, sprich Zinssätze sind möglichst niedrig. Zweitens muss die passende Immobilie gefunden sein und drittens muss der Käufer genug Geld verdienen, um sich das Objekt auch leisten zu können. Die Gewichtung dieser Einflussfaktoren unterscheidet sich je nach Nutzungsart der Immobilie allerdings erheblich. Bei Kapitalanlegern geben meist finanzielle Aspekte den Ausschlag zum Kauf. Die äußeren Bedingungen sind der wichtigste Indikator (43 Prozent) für den passenden Zeitpunkt. Jeder vierte Anleger (24 Prozent) investiert in fremdgenutzte Immobilien, sobald er genug verdient. Ob die Immobilie den eigenen Wunschvorstellungen entspricht, interessiert die Investoren dabei kaum (15 Prozent). Selbstnutzer lassen sich hingegen öfter vom Bauchgefühl leiten. Die rationalen Motive spielen im Vergleich mit den Kapitalanlegern eine verhältnismässig geringe Rolle. Nur 28 Prozent der Eigennutzer achten auf die Kaufkonditionen.
Der Suchprozess bei Eigennutzern dauert meist länger als bei Kapitalanlegern. Für Eigennutzer sind nicht nur der Kaufpreis und die Konditionen entscheidend, sondern die immobilie soll auch den individuellen Vorstellungen entsprechen.

01.12.2011 - Immer mehr Menschen kaufen sich in Deutschland eine Immobilie

um ihr Geld vor Inflationsverlusten zu schützen. Aber auch noch immer niedrige Zinsen sind ein Grund dafür. Das berichtet eine grosse Tageszeitung unter Berufung auf Angaben des Immobilienverbands Deutschland (IVD). Demnach wird bunbesweit bei der Zahl der abgeschlossenen Kaufverträge und beim Umsatzvolumen mit sehr starken Zuwachsraten in der Größenordnung von 20 bis 30 Prozent zum ebenfalls guten Vorjahr gerechnet. In Großstädten könne sich der Anstieg sogar auf noch höherem Niveau bewegen.
Bestnote für Deutschland! "Die Investoren schätzen die langfristige Stabilität ihrer Anlagen hierzulande", sagte der Europa-Analyst eines grossen Vermögensverwalters. Mit der Note "A" auf der Skala für das Immobilienmarktrisiko belege Deutschland weltweit einen Spitzenplatz.

20.11.2011 - Betongold gegen Inflation

Immer häufiger warnen Experten vor der Gefahr einer Inflation infolge der Finanzmarktkrise. Wer schlaue Anlageentscheidungen trifft, kann sich vor der Gefahr einer Inflation schützen. Die Geldanlage in Immobilien wird immer beliebter. Viele Anlager ziehen die Anlage in Immobilien mit soliden Erträgen der Anlage in Gold vor. In Zeiten unsicherer Finanzmärkte war rückblickend die Immobilie immer ein guter Schutz vor Kapitalverlust. Branchenkenner sehen in Festgeld, Fonds und Lebensversicherungen keine unbedingte Sicherheit mehr. Immobilien sind seit vielen Jahren die sicherste Anlageform, denn Immobilien unterliegen keinen starken Kursschwankungen wie Aktien und sind daher wertbeständiger.

17.11.2011 - Nachfrage höher als Angebot

"Es könnten viel mehr Eigentumswohnungen in bestimmten Gebieten verkauft werden, als im Angebot sind", sagen Insider. Dabei geht es den meisten Käufern gar nicht um die eigenen vier Wände. „Es gibt eine gestiegene Nachfrage privater Kapitalanleger nach vermieteten Eigentumswohnungen und Mietshäusern" Außerdem interessieren sich nicht nur Anleger der oberern Einkommensklassen, sondern auch aller andern Einkommensklassen für die Investition in Immobilien und dem Schutz vor Inflation.

03.11.2011 - Boom bei Immobilienfinanzierungen

Hamburger Banken verzeichnen einen regelrechten Boom bei den Baufinanzierungen. Allein im letzten Quartal erhöhte sich das Zusagevolumen auf knapp das dreifache. Ein Ende der Dynamik ist noch nicht in Sicht. "Unsere Kunden investieren jetzt lieber in die eigene Immobilie als in unsichere Börsenprodukte", hört man von den Bankern. Hamburger Eigentumswohnungen verteuerten sich innerhalb eines Jahres um ca. 8 Prozent. Fallendes Vertrauen in die Geldwertstabilität, steigende Immobilienpreise, Mieten und Zinsen erhöhen die Nachfrage enorm. Immer häufiger geht es bei den Finanzierungsanfragen um Anlagen in Immobilien.

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